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August 13 2008

zwoelfelf

Wie Narren - unser Weckruf

Wir kaffeesaufenden Arbeitsviecher
ohne Riecher für Genuß und Liebe
wittern wir gewittrig in der trüben Witterung
dem tag-täglichen "Tick-Tack" unserer Uhren
hinterher damit's uns hinterher mal
besser gehe - wenn alle alt sind und
es uns schlechter geht und mehr Menschen
nach unserer trockenen Pfeife in
Gladiatorenkämpfe zu gunsten "aller"
in riesigen Anführungszeichen uhrwerkgleich
hin- und herzuhetzen um
"zu guter Letzt" erschlagen zu werden
vor eigener Zeitblindheit.

Wir krankheitskoketten Kaufwütigen -
komödienhaft sich um Waren würgend
alltagstrottelhaft trampelnd durch
drehen und winden sich einen
Weg zur Kassa bahnen statt ihn
sich zu sparen - ihn den altmächtigen
Euro (respektiveDollarYen...) Eiligen Schein
dir oh Geld-Dung du größter
Stinker der Zeit und Geschichte
wir beten und töten um dein allein
tägliches auf und ab aber ankommen
an pensionierter Zurücklehnung kommen
wir weniger wirklich, als eher am
eigenen Ende eines verhinderten
Lebens.

Wir puppentheaterplappernden Politiker
von luftiger Lüge und seierndem Sein
und schimmelndem Schein, die wir
schamlos schaumig humpelnden
Habenichtsen Honig ums Maul zu
schmieren versprechen und doch so
wenig davon vorhaben in glorreicher
Tat aufzugehen und lieber untergehen
in den Masken scheinbarer
Persönlichkeit.

Wir wirklichkeitsfernen Fernsehsüchtigen -
Fragenichtse, die bevor gedacht
bemundet werden entwundert sind
durch die allgemeinen Allgebeine kriechen
und eine Angst sich jagen lassen
geschürt und genährt durch eigene
Weltlosigkeit - wertlos geworden;
einsam.

wir glich wirklich
und wirkte wahrlich
wandelte sich
immerdar.


                                            -zwölfelf
Reposted byylem235ylem235

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